Lade Warenkorb...
Zum Warenkorb Zur Kasse
Zwischensumme:

Apitherapie

Die natürliche Heilmethode

Apitherapie (Latein: Apis, bedeutet Biene) nennt man die natürliche Heilmethode, bei welcher Bienenprodukte zur Prävention, Heilung und Genesung von Krankheiten eingesetzt werden.

Die wichtigsten Bienenprodukte zur medizinischen Anwendung in der Apitherapie:
Honig, Blütenpollen, Bienenbrot (Perga), Propolis, Gelee Royal, Bienenwachs, Bienengift, Apilarnil, Bienenstockluft.

Bienenstocklufttherapie

Bienenstocklufttherapie ist ein ganzheitliches Naturheilverfahren. Die Bienenstocklufttherapie ermöglicht Patienten jeden Alters, die einzigartige Wirkung von Bienenstockluft für Ihre Gesundheit zu nutzen – wohltuend, entspannend und sicher. Im Bienenstock entstehen wertvolle Stoffe, wie ätherische Öle und Flavonoide aus Honig, Pollen, Wachs und Propolis. Diese werden durch die Wärme und durch die Ventilation, die die Bienen mit Ihren Flügeln erzeugen, an die Bienenstockluft abgegeben, die von den Patienten in mehreren Therapiesitzungen inhaliert wird.

Die Therapie wird bei Patienten mit folgenden Beschwerden empfohlen: Pollenallergie, Heuschnupfen, Asthma bronchiale, Begleitbehandlung für Bronchitis, Emphysem, COPD, Infektanfälligkeit.

Honig

Seit Urzeiten wird Honig für die menschliche Ernährung und Gesundheit genutzt. Die Bienen stellen den Honig so perfekt her, dass er durch menschliches Eingreifen nicht verbessert werden muss.

Der Nektar der Blüten, angereichert mit Enzymen aus den Kopfdrüsen der Honigbienen und die Wärme des Bienenstockes ergeben den Blütenhonig.

Die Blütentreue der Bienen ermöglicht ein ausreichendes Trachtenangebot des Honigs. Wie zum Beispiel:

Löwenzahn, Obstblüte, Raps, Akazie, Linde, Klee, Sonnenblume, Heide.

 

Ein völlig anderer Honig ist der Honigtauhonig. Honigtau, dieser Pflanzensaft, wird von Läusen aus den Nadeln und Blättern der Bäume gesaugt, vor allem aus Tannen und Fichten. Die Bienen sammeln diesen von den Läusen ausgeschiedenen sehr mineralstoffreichen Saft und verarbeiten ihn zu Wald oder Tannenhonig.

 

Honig in der Apitherapie

  • Honig wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Diese Wirkung nutzen wir um die Bakterienbesiedlung im Mund, Rachenraum und Verdauungstrakt zu reduzieren. Honig kann wirksam eingesetzt werden bei Halsentzündungen, Parodontose, Entzündungen im Magendarmtrakt und bei Hauterkrankungen. Die antiseptische Wirkung wird auch bei der Behandlung von Wunden genutzt.
  • Honig hilft der Leber, er unterstützt dabei die entgiftende Funktion und wirkt der Verfettung durch seine Enzyme entgegen.
  • Honig unterstützt das Immunsystem. Alle im Honig enthaltenen Stoffe sind für ein intaktes Immunsystem förderlich.
  • Honig fördert die Darmperistaltik und Magensaftsekretion, mit den im Honig enthaltenen Enzymen, wirkt Honig mild abführend. Bei Durchfallerkrankungen und chronischen Darmentzündungen kann Honig hilfreich eingewendet werden.
  • Honig wirkt beruhigend (z.B. warme Milch mit Honig als Schlaftrunk)
  • Honig hat einen günstigen Einfluss auf den Herzmuskel und die Durchblutung, wirkt damit auch vorbeugend gegen Herzinfarkt und Herzmuskelschwäche
  • Honig wirkt als Katalysator und regt den Stoffwechsel an
  • Honig ist ein wertvolles Lebensmittel.

Pollen

Pollen sind die männlichen Keimzellen der Blütenpflanzen.

Sie sind die Eiweiß- und Fettlieferanten für die Bienen. Jeder Organismus braucht für Wachstum und Regeneration Eiweiß.

Bei uns bringen vor allem im Frühjahr Weide, Löwenzahn und Obstblüte gute Pollenerträge die zu diesem Zeitpunkt dringend notwendig sind für eine gute Frühjahrsentwicklung unserer Bienenvölker.

Je nach Trachtpflanze hat der Pollen unterschiedliche Farbe und Geschmack.

 

Pollen in der Apitherapie

  • Allgemeines Stärkungsmittel und hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel
  • Unterstützung der Leber
  • Sehkraft stärkend
  • Blutgefäße schützend, durch Senkung der Cholesterinwerte
  • Versorgung mit hochwertigem Eiweiß
  • Versorgung mit allen Vitaminen und Spurenelementen
  • Konzentration steigernd, Förderung der Lernfähigkeit
  • Unterstützung für das Immunsystem

Propolis

Das Antibiotikum aus dem Bienenstock

Propolis (auch Kittharz) genannt, ist ein gummiartiges, klebriges, harzhaltiges, thermoplastisches Material, dessen Grundstoffe bestimmte Arbeitsbienen von harzspendenden Knospen, Blättern und Baumrinden sammeln. Den Rohstoff liefern vor allem Pappeln, Weiden, Birken, Pflaumen, Eichen, Fichten und Lärchen. Im Bienenstock wird das Harz mit Wachs und Pollen vermengt und mit einem speziellen Speichelsekret geschmeidig gemacht.

Die Bienen verwenden Propolis als Baustoff für Ausbesserungs- und Isolierarbeiten. Die Bienen dichten damit ihre Behausung gegen Zugluft, Feuchtigkeit und Mikroben ab, damit erfüllt das Harz im Bienenstock die gleichen Aufgaben wie für die Pflanzen.

 

Eigenschaften von Propolis

  • Stärken das Immunsystem
  • Bekämpfen freie Radikale
  • Beschleunigen die Wundheilung
  • Binden giftige Schwermetalle
  • Stärken Blutgefäße und Zellmembranen
  • Verringern die Nebenwirkungen Chemo und Radiotherapie
  • Sind hilfreich bei der Behandlung von Tumorerkrankungen
  • Hemmen die schmerz erzeugenden Prostaglandine

 

Propolis in der Apitherapie

  • Allgemein zur Unterstützung des Immunsystems
  • Bei Erkrankungen der Atemwege
  • Bei Magen Darmerkrankungen
  • Bei Leber Galleerkrankungen
  • Bei Erkrankungen in Uro-Genitaltrakt
  • Bei Hauterkrankungen
  • Bei Gefäßerkrankungen

Propolis besitzt selbst ein allergisches Potential. Es ist unbedingt erforderlich vor der Einnahme einen Test durchzuführen!

Bienenwachs

Um ihre Waben zu bauen, produzieren die Bienen in ihren Wachsdrüsen ein Wachs. Bienenwachs ist oft ein Bestandteil von kosmetischen Produkten für die Hautpflege. Bienenwachs wird schon seit mindestens 5000 Jahren von Menschen auf unterschiedlichste Weise verwendet. Für Heilungszwecke eignet sich das frische und unverarbeitete Entdeckelungswachs.

 

Inhaltsstoffe des Bienenwachses sind:

Fetthaltige mit Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen angereicherte Substanz.

Diese besteht aus Fettalkoholen und Säuren. Meistens finden sich noch kleine Mengen von Propolis und Pollen im Wachs.

 

Bienenwachs in der Apitherapie

  • Es wird eingesetzt in Form von Wickeln und Auflagen
  • In Salben und Cremes zur Pflege der Haut
  • Als Ohrkerzen
  • Als Kauwachs gegen allergische Schnupfen und Pollenallergie
  • Bienenwachs kann mit ätherischen Ölen angereichert werden und als Kaugummi benutzt werden
  • Bienenwachs verbrennt rußfrei, sehr wichtig für Asthmatiker und Allergiker

Bienengift

Bienengift macht die Bienen wehrhaft

Der Hauptwirkstoff ist Melittin, ein stark basisches Polypeptid. Es besteht aus 26 Aminosäuren. Melittin ist verantwortlich für die antirheumatische Wirkung des Bienengifts. Melittin und Phospholipase haben eine hämolytische Wirkung, das heißt das Blut ist fließfähiger. Histamin ist für die Rötung, Schwellung und Hitze nach einem Bienenstich verantwortlich.

 

Bienengift in der Apitherapie

  • Antirheumatische Wirkung
  • Entzündungshemmend durch Bienengift vermehrt ausgeschüttetes Cortisol
  • Bienengift verbessert die Blutviskosität
  • Bienengift selbst wirkt schmerzstillend nachdem der unmittelbar nach dem Stich aufgetretene Schmerz abgeklungen ist

 

Anwendung von Bienengift

  • Nativer Stich
  • Mikrostich
  • Aufbereiter als Injektionslösung
  • Homöopathische Aufbereitungen
  • Bienengiftsalbe
  • Oral als Tablette

Gelee Royal

Gelee Royal kann nur von jungen Arbeiterinnen in hochwertiger Form erzeugt werden. Spezielle Sekrete in ihren Drüsen erlauben es diesen Futtersaft von höchster Qualität zu erzeugen. Er dient vor allem der Aufzucht der Königinnenlarve.

Die Königin erhält diesen Saft ihr Leben lang: Das Futter ist der einzige Unterschied zu den Arbeiterinnen. Genetisch sind Arbeiterinnen und Königin gleich.

 

Inhaltsstoffe

  • Wachstumsfaktoren
  • Enzyme
  • Flavonoide
  • Vitamine
  • Antibiotisch
  • Hormone
  • Essentielle Aminosäuren
  • Mineralstoffe und Spurenelemente

 

Anwendung

Das breite Spektrum der hochkonzentrierten Inhaltsstoffe von Gelee Royal an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, Lipiden, Hormonen und vielen biokatalytischen Substanzen unterstützen im menschlichen Organismus vernetzten Regelkreise, Zellfunktionen und Immunabläufe.

Gelee Royal ist das perfekte Nahrungsergänzungs- und Stärkungsmittel. Für die praktische Anwendung sind Prophylaxe und Rekonvaleszent die bestimmenden Indikationen. Auf Grund der Fülle der biologisch wirksamen Inhaltsstoffe betrachten wir Gelee Royal als außergewöhnliche potentes Nahrungsergänzungsmittel.

Dabei sind die Einsatzmöglichkeiten sehr vielfältig.

Gelee Royal ist eine sehr empfindliche Substanz gegenüber Sauerstoff, Strahlen und Temperatur, deshalb empfehlen wir Gelee Royal direkt unter die Zunge. So kann die biologische Aktivität am besten erhalten werden.

Bienenbrot (Perga)

Der von den Bienen eingetragene und in den Waben konservierte Pollen wird als Bienenbrot bezeichnet.

Bienenbrot ist mit Hilfe von Speichelsekreten der Bienen und Zusatz von Honig milchsauer vergorener Pollen. Der auf diese Weise enzymatisch aufgeschlossene Pollen ist besonders wertvoll.

Apilarnil

Apilarnil oder Drohnenbrut ist ein Extrakt (Drohnenlarvenextrakt) des gesamten Inhalts von 7 Tage alten Drohnenzellen, d.h. es werden sowohl die 6-7 Tage alten Drohnenlarven als auch die in den Zellen befindlichen Nährstoffe (Honig, Bienenbrot, Propolisspuren) verwendet. Zur Herstellung werden die Zellen zerkleinert, homogenisiert und gefiltert. Wie Gelée Royale besteht auch Apilarnil zu 65-75% aus Wasser, der Rest an Substanzen enthält Proteine, Kohlenhydrate, Lipide (Fette), 19 verschiedene Aminosäuren, außer Betacarotin und Cholin die Vitamine A, E, B1, B2, B6, sowie Mineralstoffe (Calcium, Phosphor, Sodium, Potassium und Magnesium) und Spurenelemente.

Davon abgesehen, dass Apilarnil wegen seiner Nährstoffe, Vitamine und Sexualhormone eine Art Kraftfutter für Mensch und Tier darstellt, eignet es sich wegen seiner leichten Verdaubarkeit auch gerade für kranke und geschwächte Menschen als Energiespender. Wie die von N. Iliescu (hat vor 30 Jahren Apilarnil entdeckt) in seinem 1990 in Rumänien erschienen Buch „Apilarnil – Gesundheit, Kraft und langes Leben“ veröffentlichten, in verschiedenen rumänischen Kliniken erarbeiteten Studien zeigen, gibt es darüber hinaus Erfolge mit Unterstützung von Apilarnil (das oft in Kombination mit anderen Bienenprodukten angewendet wird) bei:

  • Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes
  • Allen Arten von Erschöpfungszuständen
  • Gicht
  • Fettleibigkeit
  • Durch den Alterungsprozess hervorgerufenen mentalen und emotionalen Depressionen
  • Immunsystemschwächen (Infektionen, grippale Effekte)
  • Beeinträchtigungen des neuro-vegetativen Systems
  • Potenzstörungen
  • Funktionsstörungen des endokrinen Systems (Prämenstruelles Syndrom, Wechseljahrbeschwerden)

 

Informationen zum herunterladen.

Informationen über das Thema Apitherapie finden Sie in unserem Flyer und in unserer Schulungsunterlage als pdf-Datei.

Kontakt

Falls Sie eine Apitherapie anspricht, wenden Sie sich über das Kontaktformular an uns.